22. August 2018

vServer mieten – Vergleich virtueller Server mit Linux oder Windows

Virtuelle Server, oder auch vServer genannt, sind inzwischen auch für Privatnutzer und kleinere Projekte erschwinglich geworden. Die besten der günstigen Anbieter findest du hier bei Website-Tutor im Vergleich.

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VServer im Vergleich

Im direkten Vergleich von vServern werden nicht nur die technischen Unterschiede zwischen den Anbietern schnell deutlich. Achte beim Vergleich der Preise auch auf die Vertragslaufzeit und mögliche Kosten im Fall einer Überschreitung von Traffic-Limits. Zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl zählen die Ressourcen, die einem vServer vom Provider zugeteilt werden. Da auf dem physikalischen Speicher des Hosters unterschiedlich viele virtuelle Server laufen können, ist die CPU-Zeit ein relevanter Faktor zur Beurteilung der Antwortzeiten und der Belastbarkeit eines vServers.

Echte und virtuelle Ressourcen

Erstere werden dem vServer vom Anbieter fest zugeordnet und können nicht durch den Kunden angepasst werden. Die virtuellen Resourcen ermöglichen es auf Lastspitzen zu reagieren. Es ist daher nicht notwendig, dass sie permanent zur Verfügung stehen – diese können jedoch durch den Nutzer administriert werden.

Domain-Handling: Jedem virtuellen Server wird mindestens eine eindeutige IP-V4-Adresse zugeordnet. Darüberhinaus auch eine oder mehrere IP-Adressen des Stamdars V6. Damit sind vServer für das Hosting von Domains bestens geeignet.

Einrichtung von virtuellen Servern

Abhängig von der Konfiguration eines virtuellen Servers kann der Zugriff via Root, telnet, ssh oder vnc erfolgen. Eine sichere Verbindung und komplexe Passwörter sind für den Zugriff des Root (Linux), bzw. Administrator (Windows) absolut notwendig, da dieser ausschließlich über das Internet erfolgt. Zunächst erwartet den Benutzer in der Regel eine nicht-grafische Oberfläche auf der die Befehle zur Konfiguration via Console eingegeben werden können. Die meisten vServer-Anbieter halten aber auch Images von Serverversionen auf Linux-Basis für die Installation einer visuellen Oberfläche bereit.

Wer keine Erfahrungen in der Verwaltung eines Servers ohne grafische Oberfläche hat, sollte auf einen vServer mit zurückgreifen, der unter OpenVZ läuft und damit die Visualisierung des Betriebssystems ermöglicht. Bei Systemen die auf KVM oder XEN arbeiten, wird die Installation des Servers durch den Service des Providers durchgeführt. Die Kosten für den Server steigen dadurch spürbar. Durch den Zugriff auf Root erhält der Nutzer alle administrativen Möglichkeiten auf seinem Server. Darunter fällt unter anderem die installieren von Software und die Verwaltung von Benutzerrechten.

Wichtige Fragestellungen vor der Server-Wahl

  • Einsatzzweck des vServers (Mailserver, Hosting von Webseiten)
  • Welches Betriebssystem ist auf dem vServer installiert?
  • Wie wird das Betriebssystem bedient/visualisiert?
  • Hohe oder eher geringe Belastung für Arbeitsspeicher (RAM) und Prozessor?
  • Notwendige Laufzeit der Anmietung
  • Ist Zugriff auf Root notwendig, oder genügt SSH-Zugriff?
  • Forecast für die Serverlast durch Traffic

Mittels dieser Fragestellungen können wir die notwendige Ausstattung des vServers zunehmend eingrenzten. Denn ein mit Linux arbeitender nginx-Webserver benötigt deutlich einfachere Leistungsmerkmale als ein Windows-Server auf dem ein CMS oder ein Onlineshop gehostet werden soll. Managed vServer nehmen dem Kunden den Aufwand der Konfiguration und Wartung, da diese Leistungen hier vom Provider übernommen werden. Auch das Aufspielen von Softwareaktualisierungen und die Durchführung von regelmäßigen Backups zählen zu den Aufgaben des Anbieters eines Managed Servers.

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vserver mieten - Anbieter im vergleich
vServer Vergleich bewertet von : 92/100
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Hans-Jürgen Herbst

Hans-Jürgen ist Gründer von valao digital und neben dem Aufbau eigener Projekte als Berater für digitale Geschäftsmodelle aktiv. Bei Website Tutor teilt er seine Erfahrungen aus dem Online-Marketing und hilft Einsteigern beim Aufbau einer eigenen Homepage.

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