Das brauchst du für deine eigene Website

Eine eigene Website kann eigentlich jeder betreiben. Moderne und einfach zu nutzende Software erleichtert dir den Einstieg auch dann, wenn du mit Technik nicht so viel am Hut hast. Wenn du Einsteiger bist, helfen wir dir mit den folgenden Tipps dabei, einen Überblick zu bekommen, was du benötigst.

Das Handwerkszeug

Für deine ersten Gehversuche als Website-Betreiber muss es noch kein eigener Server sein. Leistungsfähige Webhosting-Pakete, die schon alles an Bord haben, was du brauchst, gibt es bereits für wenige Euro im Monat. An vielen Stellen im Netz bekommst du Tipps, welche Anbieter besonders empfehlenswert sind.

In fast allen Webhosting-Paketen ist auch schon mindestens eine Domain im Preis inbegriffen. Eine eigene Domain als feste Adresse solltest du für dein Webprojekt unbedingt besitzen. Oft ist dein Wunschname bereits belegt. Dann heißt es, kreativ zu sein und einen neuen Namen zu finden. Oder du schaust dich einmal bei den vielen neuen Domainendungen um – vielleicht wirst du dort fündig und bekommst auch noch eine zum Thema passende Endung?

Ob für dein Webprojekt ein Content Management System oder ein Homepage-Baukasten das Richtige ist, hängt von deinen technischen Vorkenntnissen ebenso wie von deinem Anspruch an individuelle Funktionen ab. Mit einem Homepage-Baukasten bringst du deine Website mit wenigen Klicks online, wählst ein Design aus und pflegst nur noch die Inhalte ein. Der Nachteil der Einfachheit ist die fehlende Flexibilität. Erweiterungen sind im Normalfall nicht möglich, sofern sie nicht vom Anbieter selbst bereitgestellt werden.

Fast alle Webhosting-Anbieter bieten die gängigsten Content Management Systeme bereits in einer 1-Klick-Installation an. Auf diese Weise hast du dein System blitzschnell einsatzbereit – zumindest in der Grundform. Fast immer wirst du aber noch Anpassungen vornehmen müssen, ein neues Theme installieren oder Plugins hinzufügen. Die Plugins bieten fast alle erdenklichen Funktionalitäten.

Website-Erfolge messbar machen

Wenn du deine Website erst einmal im Netz hast, interessierst du dich sicherlich brennend dafür, ob sie aufgerufen wird und die Besucher sich für deine Inhalte interessieren. Ob sie ein wenig herumstöbern oder gleich wieder weg sind.

Mit den passenden Tools kannst Du Erfolge ebenso wie Schwachstellen sichtbar und messbar machen. Insbesondere dann, wenn deine Website nicht nur Hobby ist, sollte eine regelmäßige Auswertung dieser Daten einen wichtigen Baustein deiner Arbeit darstellen.

Der Suchmaschinenbetreiber stellt gleich mehrere nützliche Werkzeuge bereit. Sehr bekannt ist das Webanalyse-Tool Google Analytics. Damit kannst du beispielsweise folgende Daten relativ genau erfassen:

  • wie viele Besucher deine Website besucht haben
  • zu welchen Zeiten und wie lange sie da waren
  • welche Geräte sie benutzt haben
  • welche Seiten sie aufgerufen haben
  • woher sie gekommen sind
  • welche Seiten sie zuerst aufgerufen haben
  • die Seiten, auf denen sie wieder ausgestiegen sind

Einen kleinen Leitfaden mit den wichtigsten Kennzahlen in Google Analytics findest du hier.

Wenn du aus Datenschutzgründen dein eigenes Webanalyse-Tool auf deinem Webspace oder Server installieren möchtest, ist Piwik das Mittel der Wahl. Es bietet einen recht ähnlichen Funktionsumfang und ist als Open Source-Software kostenlos einsetzbar.

Für eine gute Sichtbarkeit in der Suchmaschine Google ist es wichtig, dass alle Seiten deines Webprojektes vernünftig erfasst werden können. Manchmal erschweren eigene Fehler die Indexierung. Wie Google deine Website sieht, erfährst du in der Google Search Console (ehemals Webmaster Tools).

So schafft du Besucherbindung

Deine Website läuft und du hast auch Besucher. Nun wäre es schön, wenn diese Besucher immer mal wieder kommen, um zu schauen, was es Neues bei dir gibt. Dazu musst du dich zu einer Art Marke entwickeln.

Am besten erreichst du einen gewissen Bekanntheitsgrad über die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube & Co. Dein Vorteil dabei: Deine Besucher sind schon dort. Wenn du auf deinen Accounts interessante Inhalte bereitstellst und diese geschickt promotest, gewinnst du Fans, die deinem Account folgen. Auf diesen Accounts kannst du immer wieder Links zu besonders interessanten Inhalten auf deiner eigenen Website posten.

Nachdem E-Mail als Medium schon fast altmodisch wirkt und Newsletter-Angebote noch vor wenigen Jahren oftmals belächelt wurden, feiern sie in der letzten Zeit eine echte Renaissance.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Aufgrund der Rechtslage in Deutschland muss ein Interessent sich bewusst für den Bezug deines Newsletters entschieden. Auf diese Weise bekommst du nur Abonnenten in deine E-Mail-Liste, die sich für deine Inhalte wirklich interessieren – eine extrem wertvolle Zielgruppe.

Empfehlenswert ist, die Newsletter nicht vom eigenen E-Mail-Programm aus zu verschicken, sondern einen darauf spezialisierten Anbieter zu nutzen. Für viele Content Management Systeme gibt es schon fertige Plugins. MailChimp und Klick-Tipp sind sehr beliebt, aber in Deutschland ist mit Cleverreach auch ein lokaler Anbieter verbreitet. Den Testbericht der besten Newsletter Tools findest du hier. sk

Website Tutor

Website Tutor will Einsteigern eine Orientierungshilfe auf dem Weg zur eigenen Homepage geben und Fortgeschritten hilfreiche Tools, sowie Tipps für den Erfolg ihrer Website bieten. Jeder unserer Autoren hat einen anderen Fokus und eigene Erfahrungen, die hier in diesem Account vereint werden.

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